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Immobilien-Glossar

Die Abgeschlossenheitsbescheinigung wird vom Bauaufsichtsamt ausgestellt. Eine Wohnung gilt als abgeschlossen, wenn sie baulich durch Trennwände/-decken von anderen Wohnungen und Räumen getrennt ist, einen eigenen Zugang von außen (Treppenhaus) hat und zumindest eine Küche/Kochnische, ein WC und ein Bad enthält

Die Abnahme ist die Prüfung des vom Unternehmer erstellten Liefer- und Leistungsumfanges auf Vollständigkeit und Mängel.

In einem Abnahmeprotokoll wird das Ergebnis der Abnahme dokumentiert. Das Abnahmeprotokoll wird von beiden Vertragsparteien mit der Unterschrift bestätigt.

Die Abstandsfläche wird von der Baubehörde vorgegeben. Der Mindestabstand zwischen dem zu errichtenden Bau und dem vorhandenen Bau muss eingehalten werden.

Ein Alleinauftrag auch "qualifizierter Alleinauftrag" genannt, ist ein Verkaufsauftrag zwischen dem Makler und dem Verkäufer. Mit einem Alleinauftrag schließt der Makler aus, dass die Immobilie durch Dritte zum Kauf angeboten wird.

Alleineigentum bezeichnet das Eigentum einer Person, deren Eigentumsrechte an einer Sache ausschließlich in deren Hand liegen. Alleineigentümer können souverän über ihr Eigentum verfügen und sind in ihrer Entscheidung nicht vom Willen anderer abhängig.

Ein Anderkonto, auch "Notaranderkonto" genannt, ist ein vom Notar eingerichtetes Sonderbankkonto. Die Kaufpreissumme wird auf dieses Konto eingezahlt und verbleibt auf diesem Konto bis alle Verpflichtungen aus dem Vertrag erfüllt sind.

Die Architektenleistung ist die zu erbringende Leistung, die zwischen Auftraggeber und Achitekt vereinbart wird. Die Leistungen und Leistungsphasen sowie die Honorierung sind in der "Honorarordnung für Architekten und Ingenieure" (HOAI) geregelt.

Nach der Beurkundung bestellt der Notar für den neuen Besitzer die Auflassungsvormerkung. Damit wird die Eigentumsübertragung an dem Grundstück für den neuen Besitzer sichergestellt. Die Auflassungvormerkung wird im Grundbuch, Abteilung II eingetragen und Zug um Zug mit der Eigentumsumschreibung wieder gelöscht.

Der Bauantrag wird vom Bauherren und dem Entwurfsverfasser unterschrieben beim zuständigen Bauordnungsamt eingereicht. Dem Bauantrag sind ein Lageplan, Bauzeichnungen, Baubeschreibung, statische Nachweise etc. beizufügen. Mit der Einreichung des Bauantrags leitet der Bauherr das Baugenehmigungsverfahren ein.

Unter Bauerwartungsland versteht man Flächen, die nach ihrer Eigenschaft, ihrer sonstigen Beschaffenheit und ihrer Lage eine bauliche Nutzung in absehbarer Zeit erwarten lassen.

Als Baufenster definiert man die planerische Darstellung der Fläche eines Baugrundstückes in einem Bebauungsplan, auf der die Gebäude errichtet werden dürfen. Baufenster werden begrenzt durch Baulinien, Baugrenzen und Bebauungstiefen. Garagen (Grenzgaragen), Carports und Gartenhäuschen dürfen außerhalb des Baufensters errichtet werden.

Die Baugrunduntersuchung ist die Prüfung zur Beschaffenheit des zu bebauenden Bodens auf Festigkeit und Bodenschichtzusammensetzung. Die Baugrunduntersuchung ist notwendig, da viele Bauunternehmen in den Leistungsbeschreibungen und/oder den Bauverträgen gewisse Bodenfestigkeiten voraussetzen.

Die Bauherrenhaftpflichtversicherung deckt die Schäden ab, die sich aus der Verletzung der Verkehrssicherungspflicht des Bauherren ergeben. Die Prämie berechnet sich nach der Bausumme.

In der Bauleistungsbeschreibung sind die werkvertraglichen Leistungspflichten des Bauträgers detailliert beschrieben.

Bauschäden am Gebäude entstehen in der Regel durch unterlassene Instandhaltungsarbeiten, durch Alterung und/oder durch Einwirkungen von Witterungseinflüssen (Sturm, Blitz und dergleichen).

In einem Bautagebuch werden alle Vorgänge am Bau aufgezeichnet. Überwiegende Einträge sind Beginn und Dauer der einzelnen Gewerke und Zustand der Baustelle. Das Dokumentieren der Vorkommnisse gehört zu den Aufgaben des Architekten oder des Bauleiters.

Der Bauträger führt in eigenem Namen, auf eigene Rechnung und auf eigenem Grundstück "Baumaßnahmen" durch. Diese veräußert er dann i.d.R. an die Endverbraucher "Ersterwerber".

Eine Bauvoranfrage wird dann gestellt, wenn man sicher gehen will, dass die Pläne über das Bauvorhaben genehmigt werden. Mit der Bauvoranfrage erwirkt man einen Vorbescheid. Auf Grundlage des Vorbescheids kann später das Baugenehmigungsverfahren eingeleitet werden. Der Vorbescheid hat eine Gültigkeit von 3 Jahren.

Ein BGB-Vertrag ist ein Werkvertrag zur Errichtung eines Gewerkes auf Grundlage des BGB (Bürgerliches Gesetzbuch). Im Gegensatz zum VOB-Vertrag verjähren Mängel am Bauwerk nach 5 Jahren (§ 638 BGB). Die VOB empfiehlt unterschiedliche Zeiten für die verschiedenen Gewerke. Die Bedingungen von VOB und BGB im Vertrag zusammen zu bringen verstößt gegen das AGB-Gesetz.

Bodenrichtwerte werden von Gutachterausschüssen auf der Grundlage ihrer Kaufpreissammlung errechnet und in Bodenrichtwertkarten dargestellt.

Der Bruttorauminhalt ist das Volumen eines Baukörpers. Dies ist in DIN 277 von 1973 und 1987 definiert. Berechnungsgrenzen sind die Unterfläche der Bauwerkssohle und alle äußeren Begrenzungsflächen.

Ein Bungalow ist ein eingeschossiges Wohnhaus mit einem Flachdach.

Ein Carport ist ein allseitig offener oder zum Teil geschlossener, überdachter Kraftfahrzeugunterstellplatz. Für die Fundamente und die Konstruktion sind statische Nachweise erforderlich.

Bei Chiffre-Anzeigen sind die Kontaktdaten des Verkäufers/Interessenten nicht zu ersehen. Anstelle der Kontaktdaten ist eine Nummer des Zeitungsverlages enthalten, über welche die Antworten an den Verkäufer/Interessenten weitergeleitet werden.

Die Courtage ist das Honorar des Maklers. Sie liegt in Deutschland zwischen 3–6% vom Verkaufspreis zzgl. der gesetzlich geltenden Mehrwertsteuer. Bei einer Vermietung liegt das Honorar bei 2 Kaltmieten zzgl. der gesetzlich gelten Mehrwertsteuer.

Zwei aneinander gebaute Einfamilienhäuser (Doppelhaushälften) auf einem nach WEG- oder auf zwei real geteilten Grundstücken.

Eine Dienstbarkeit muss im Grundbuch eingetragen sein. Sie dient als dingliches Absicherungsmittel eines Rechts an einem Grundstück ("dienendes Grundstück"), das dem jeweiligen Eigentümer eines anderen Grundstücks ("herrschendes Grundstück") zusteht.

Ein Einfamilienhaus ist ein Gebäude mit einer Wohneinheit. Einfamilienhäuser kommen in unterschiedlichen Formen vor, z.B. freistehendes Einfamilienhaus, Doppel-, Mittel- und Endreihenhaus, Bungalow, Villa etc.

Eigenleistungen sind Arbeiten am Bau, die der Bauherr selber erbringt oder von Dritten ausführen lässt. Ein Gewährleistungsanspruch gegen den Bauunternehmer für die in Eigenleistung durchgeführten Arbeiten besteht nicht. Die Ausführung der Arbeiten muss bei der zuständigen Berufsgenossenschaft angemeldet werden.

Einliegerwohnung ist die Bezeichnung für zwei Wohnungen in einem Haus von denen die zweite Wohnung vom Vermieter bewohnt wird. Eine Einliegerwohnung setzt voraus, dass es sich um mehrere Räume handelt, die das Führen eines selbstständigen Haushalts ermöglichen. Die Räume müssen demnach baulich abgeschlossen sein, einen eigenen Zugang haben und über notwendige Nebenräume, wie mindestens einen Raum mit Kochgelegenheit, ein Bad oder eine Dusche und eine Toilette verfügen.

Mit Erschließung wird die Herstellung von Erschließungsanlagen (z.B. Strom, Wasser, Gas, Abwasser, Straßen, Wege etc.) bezeichnet, die eine Voraussetzung für die Bebauung von Grundstücken.

Der Ertragswert ist ein Begriff aus der Wertermittlung. Er ist die Summe aus dem Bodenwert und dem errechneten Gebäudeertragswert.

Der Estrich ist eine über dem Bodenunterbau aufgetragene Schicht aus Zement, Gips oder Gussasphalt. Er bildet die Trägerschicht für Parkett, Fliesen und Teppichböden. Er wird i.d.R. mit Dämmmaterial als schwimmender Estrich ausgeführt.

Eine Eigentumswohnung ist eine abgeschlossene Wohneinheit in einem Mehrfamilienhaus. Die Teilung eines Mehrfamilienhauses erfolgt in der Regel nach WEG.

In einem Exposé beschreibt der Makler die Immobilie und nennt die für den Verkauf relevanten Daten. Damit erfüllt der Makler die durch die MaBV (Makler- und Bauträgerverordnung) festgelegte Informationspflicht.

Ein Fertighaus ist ein Gebäude, das aus vorgefertigten Elementen innerhalb von wenigen Tagen auf der Baustelle montiert wird.

Der Fertigstellungstermin ist der Zeitpunkt der Übergabe der im Vertrag vereinbarten Lieferungen und Leistungen. Dieser Zeitpunkt sollte im Vertrag nachvollziehbar und realistisch fixiert werden.

Die Gewährleistung ist die Haftung des Bauunternehmens für Mängel, die innerhalb einer im Vertrag vereinbarten Frist auftreten. Bei Gewährleistung nach BGB beträgt die Gewährleistungsfrist 5 Jahre auf das Bauwerk. Alternativ kann die Gewährleistungsfrist in einem VOB-Vertrag nach VOB vereinbart werden.

Die GFZ ist die Vorgabe aus dem Bebauungsplan über das Verhältnis der Grundstücksgröße zur baulichen Nutzfläche des Gesamtgrundstücks. Die GFZ multipliziert mit der Grundstücksflächenangabe ergibt die maximal zulässig zu errichtende Geschossfläche.

Beim Grundbuch handelt es sich um ein öffentliches Register der im Grundbuchbezirk gelegenen Grundstücke und den mit ihnen verbundenen Rechten (Bestandsverzeichnis). Es dient der Dokumentation der Eigentumsverhältnisse (Abteilung I), der auf den Grundstücken ruhenden Lasten und Beschränkungen (Abteilung II) und der auf ihnen ruhenden Grundpfandrechte (Abteilung III). Für jedes "Grundstück" i.S.d. Grundbuchrechts wird ein Grundbuchblatt angelegt, das sich in die oben beschriebenen Abteilungen gliedert (Grundbuch organisiert als Realfolium). Das Grundbuch kann von jedem eingesehen werden, der ein berechtigtes Interesse nachweisen kann. Es liegt beim Grundbuchamt aus, das dem zuständigen Amtsgericht angegliedert ist.

Eine Grunddienstbarkeit muss im Grundbuch eingetragen sein. Sie dient als dingliches Absicherungsmittel eines Rechts an einem Grundstück ("dienendes Grundstück"), das dem jeweiligen Eigentümer eines anderen Grundstücks ("herrschendes Grundstück") zusteht.

Die Grunderwerbssteuer wird i.H.v 3,5% vom Wert der gekauften Immobilie gemäß Notarvertrag an das Finanzamt abgeführt. Ausgenommen ist mitgekauftes Zubehör, welches als solches im Vertrag deklariert werden muss.

Die Grundschuld ist eine dingliche Absicherung i.d.R. für das Immobiliendarlehen. Die Höhe der Grundschuld und die Gläubigerdaten werden ins Grundbuch eingetragen. Zusätzlich wird zwischen den Parteien eine Zweckbestimmungserklärung vereinbart.

Abgegrenzter Teil der Erdoberfläche, der im Liegenschaftskataster registriert ist und für den ein Grundbuchblatt angelegt ist. Die Nutzungsart wird durch den Flächennutzungsplan ausgewiesen.

Der Grundstückskaufvertrag ist ein Dokument über den Erwerb von Grundstücken (bebaut und/oder unbebaut). Der Grundstückskaufvertrag unterliegt der notariellen Beurkundung.

Jährliche Abgabe an das Finanzamt auf Grundeigentum (für Abwasser, Straßenreinigen, Müllentsorgung etc.). Durch unterschiedliche Hebesätze (werden von der jeweiligen Gemeinde als Bemessungsgrundlage festgelegt ) kann die Höhe der Grundsteuer von Gemeinde zu Gemeinde variieren.

Vorgabe aus dem Bebauungsplan über das Verhältnis Grundstücksgröße zur baulichen Nutzung des Gesamtgrundstückes. Die GRZ multipliziert mit der Grundstücksgröße ergibt die maximal zulässig zu bebauende Fläche des Grundstückes.

Rechtsverordnung auf Basis des Gesetzes zur Regelung von Ingenieur- und Architektenleistungen. Sie gilt für die Berechnung der Entgelte der Architekten- und Ingenieursleistungen, soweit sie durch die Leistungsbilder und andere Bestimmungen der Verordnung erfasst sind.

Eine Immobilie (auch Liegenschaft oder Anwesen genannt) ist im allgemeinen Sprachgebrauch ein Grundstück inklusive darauf befindlicher Gebäude und deren Zubehör. Juristisch und ökonomisch gesehen ist es ein "unbewegliches Sachgut", wovon sich auch das Wort Immobilie ableitet: auf Lateinisch steht "im-mobilis" für eine nicht bewegliche Sache.

Unter "Instandhaltung" versteht man alle Maßnahmen, die dazu dienen, den ursprünglichen Zustand eines Objektes und aller Einrichtungen zum Zwecke des bestimmungsmäßigen Gebrauchs bzw. deren Funktionsfähigkeit zu erhalten. Hierzu zählen neben Maßnahmen, die altersbedingte Abnutzungserscheinungen beseitigen, auch Wartungsarbeiten. Instandhaltung hat vorbeugenden Charakter.

Damit die Wohnungseigentümergemeinschaft bei notwendig werdenden Instandhaltungs- oder Instandsetzungsmaßnahmen auch über die notwendigen liquiden Finanzierungsmittel verfügen kann, gehört die Bildung einer angemessenen Instandhaltungsrückstellung zu den Maßnahmen, über die die Wohnungseigentümergemeinschaft mit einfacher Mehrheit in der Wohnungseigentümerversammlung beschließen kann.

Die Jahresabrechnung ist die Aufstellung einer Abrechnung über die tatsächlichen Einnahmen und Ausgaben im Rahmen der Verwaltung des gemeinschaftlichen Eigentums. Es wird eine Einzelabrechnung für den jeweiligen Eigentümer unter Zugrundelegung des Verteilerschlüssels erstellt. Diese Abrechnung ist gesetzlich vorgeschrieben und nach Ablauf eines Kalenderjahres vorzunehmen.

Katasterkarten sind Dokumente mit zeichnerischen Darstellungen der Flure und Flurstücke mit Grenzverläufen. Katasterkarten werden von der Katasterbehörde verwaltet.

Sicherheitsleistung, die ein Vermieter bei Abschluss eines Mietvertrages zur Absicherung aller aus dem Mietvertrag resultierenden Verpflichtungen vom Vermieter verlangen kann. Das Geld muss auf einem separaten Sparkonto deponiert werden.

Kreditanstalt für Wiederaufbau Die KfW-Bankengruppe ist eine Körperschaft öffentlichen Rechts. Sie unterstützt Anspruchsberechtigte bei Baumaßnahmen durch günstige und befristete tilgungsfreie Darlehen.

In der "Bau"-Leistungsbeschreibung sind die werkvertraglichen Leistungspflichten des Bauträgers detailliert beschrieben.

Als Loft werden weitläufige, hohe und lichtoffene Räume bezeichnet, die zum Wohnen oder Arbeiten genutzt werden. Der Begriff stammt aus den USA, die ursprüngliche Definition bezeichnet zum Wohnen genutzte Lager- und Industrieräume.

Eine Loggia ist ein offener, überdachter Freiraum innerhalb der Bauflucht eines Hauses. Der Begriff stammt aus dem Italienischen.

Die MaBV regelt als Verbraucherschutzverordnung die Beziehungen zwischen den Auftraggebern einerseits und Maklern, Kapitalanlagevermittlern, Bauträgern und Baubetreuern andererseits. Im Mittelpunkt steht der Schutz des Vermögens der Auftraggeber. Die MaBV enthält Sicherungsvorschriften zur Verwendung von Geldern der Auftraggeber, Informations- und Aufzeichnungs-vorschriften, Vorschriften über die Sammlung und Aufbewahrung von Prospekten sowie Vorschriften über Pflichtprüfung, Prüfung aus besonderem Anlass und behördliche Nachschau. Rechtsgrundlage für diese Berufsausübungsregelung ist die Verordnungsermächtigung nach § 34 c der Gewerbeordnung.

Ein Makler ist ein Gewerbetreibender der Verträge vermittelt. Rechtsgrundlage für seine Dienstleistung ist die Verordnungsermächtigung nach § 34 c der Gewerbeordnung. Er ist an die MaBV gebunden. Wer das Gewerbe eines Immobilien-, Wohn- und Gewerberaummaklers betreiben will, muss hierfür eine Erlaubnis nach § 34c der Gewerbeordnung (GewO) beantragen. Die Erlaubnis wird nur erteilt, wenn der Antragsteller die für den Betrieb erforderliche Zuverlässigkeit besitzt und sich in geordneten Vermögensverhältnissen befindet.

Beim Mehrfamilienhaus handelt es sich um ein Wohnhaus mit mindestens drei abgeschlossenen Wohneinheiten. Es kann sich um ein Mietwohnhaus oder um ein Haus mit Eigentumswohnungen handeln.

Bezeichnung im Bebauungsplan für Wohngebiete in denen auch Gewerbebetriebe angesiedelt werden dürfen, die die Wohnqualität nicht wesentlich beeinträchtigen.

Das Mietausfallwagnis ist eine kalkulatorische Größe, die dazu dient, das Risiko von Ertragsminderungen durch Mietminderung, uneinbringliche Forderungen oder zeitweiligen Leerstand zu berücksichtigen.

Sicherheitsleistung, die ein Vermieter bei Abschluss eines Mietvertrages zur Absicherung aller aus dem Mietvertrag resultierenden Verpflichtungen vom Vermieter verlangen kann. Das Geld muss auf einem separaten Sparkonto deponiert werden.

Eine Nachbesserung ist eine fachgerechte Beseitigung der bei der Abnahme festgestellten Mängel. Im Zuge der Erfüllung eines Werkvertrages hat der Auftragnehmer das Recht, entstandene Mängel nachzubessern.

Bei einer Parzellierung wird ein Grundstück in einzelne kleine Grundstücke aufgeteilt (Parzellen). Die Aufteilung wird von öffentlich bestellten Landvermessern oder den Vermessungsämtern vorgenommen.

Ein Reiheneinfamilienhaus ist ein Wohngebäude als ein Mittelreihenhaus (Grundstück vor und hinter dem Haus) oder als ein Endreihenhaus (Grundstück an drei Seiten des Gebäudes).

Die Restnutzungsdauer ist ein statistischer Wert der Wertermittlung. Die Restnutzungsdauer ergibt sich aus der Gesamtnutzungsdauer abzüglich der bereits genutzten Zeit.

Der Sachwert ist ein Begriff aus der Wertermittlung. Er setzt sich im Wesentlichen aus Bodenwert und Gebäudewert unter Berücksichtigung von Alter und Marktanpassungsfaktor zusammen.

Eine Sanierung ist eine Instandhaltungs- oder Modernisierungsmaßnahme an Gebäuden oder Gebieten zur Wiederherstellung von gesunden Wohn-, Arbeitsverhältnissen und/oder der Sicherheit.

Planmäßiger Endzustand eines Neubaus. Beim Kauf eines "schlüsselfertigen Hauses" braucht sich der Bauherr bzw. Käufer nicht um die Fertigstellung zu kümmern. Er hat von der Planung bis zur Schlüsselübergabe nur einen Bauträger oder Generalunternehmer als Ansprechpartner. In aller Regel errichten Bauträger schlüsselfertige Häuser und verlangen dafür einen Festpreis.

Das Sondereigentum ist ein Bereich des Wohneigentums bei Teilung nach WEG, der der ausschließlichen Nutzung des Wohnungseigentümers unterliegt.

Das Sondernutzungsrecht ist das Recht auf alleinige Nutzung des begünstigten Wohnungseigentümers bei Teilung nach WEG auf Räume und/oder Flächen, die sich im gemeinschaftlichen Eigentum befinden.

Bei der Sonderumlage beschließt die Eigentümerversammlung duch einen Mehrheitsbeschluss die Zahlung einer Sonderumlage, um z.B. ungeplante Instandsetzungen begleichen zu können.

Die Teilungserklärung ist eine Bescheinigung der Baubehörde über die Abgeschlossenheit der gemäß Aufteilungsplan aufgeführten Wohn- und/oder Nutzflächen eines nach WEG geteilten Objektes.

Der umbaute Raum ist das Volumen eines Baukörpers "Kubatur" gemäß DIN 277 von 1950. Berechnungsgrenzen sind die Unterflächen der Bauwerkssohle und alle äußeren Begrenzungsflächen. Der umbaute Raum wurde in neueren Bewertungsverfahren durch den Bruttorauminhalt ersetzt.

Die Unbedenklichkeitsbescheinigung wird vom zuständigen Finanzamt ausgestellt nachdem der Käufer eines Grundstücks/einer Immobilie die fällige Grunderwerbssteuer gezahlt hat. Die Unbedenklichkeitsbescheinigung ist Voraussetzung für den Eintrag des Eigentums in das Grundbuch.

Der Verkehrswert ist ein Begriff aus der Wertermittlung. Es handelt sich dabei um den Verkaufspreis, der zum Wertermittlungsstichtag im gewöhnlichen Geschäftsverkehr im Falle eines Verkaufes zu erzielen ist.

Vertragsstrafen werden zwischen Auftraggeber und Auftragnehmer vereinbart. Sie dienen als Druckmittel zur Einhaltung von vertraglichen Vereinbarungen i.d.R. zur Termineinhaltung. Die Vertragsstrafe ist, wie der Begriff aussagt, eine Strafe und unabhängig von Schadenersatzansprüchen.

Die VOB ist ein Normenwerk, dessen Geltung für Bauverträge vereinbart werden kann. Da es sich hierbei um keine Rechtsvorschrift handelt, besteht kein Anwendungszwang.

Mit dem Wohnungseigentumsgesetz (WEG) vom 15. März 1951 wurde der gesetzliche Grundstein für das "Eigenheim auf der Etage" gelegt.

Das Wegerecht ist eine Grunddienstbarkeit zu Gunsten eines Dritten, dem das Recht zum Begehen und Befahren des mit dem Wegerecht belasteten Grundstückes eingeräumt wird. Das Wegerecht wird ins Grundbuch eingetragen.

Ein Werkvertrag ist eine Vereinbarung zwischen zwei Parteien. Durch den Werkvertrag wird der Unternehmer zur Herstellung des versprochenen Werkes und der Besteller zur Entrichtung der vereinbarten Vergütung verpflichtet. Gegenstand des Werkvertrages kann sowohl die Herstellung oder Veränderung einer Sache als auch eine anderer durch Arbeit oder Dienstleistung herbeizuführender Erfolg sein (BGB § 631).

Mit Wertermittlung bezeichnet man den Vorgang der Ermittlung eines verlässlichen Marktwertes, Verkehrswertes oder Beleihungswertes einer Immobilie/Grundstück.

Die Wohnfläche ist die Angabe einer Ebene, die ausschließlich zu Wohnzwecken dient. Zur Errechnung der Wohnfläche werden i.d.R. die DIN 283 (Teil 1, im Aug. 1989 zurückgezogen), DIN 277 und die II BV (Berechnungsverordnung) herangezogen, die jew. differenzierte Bewertungskriterien aufweisen.

Ein Zweiffamilienhaus ist ein Haus mit zwei abgeschlossenen Wohneinheiten, von denen eine in der Regel vom Eigentümer genutzt und die andere vermietet ist. Es kann sich dabei auch um ein Doppelhaus auf einem Grundstück handeln

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